Solar-Zubehör

Solar-Apps im Vergleich: Ertrag & Eigenverbrauch

Ende 2025 waren in Deutschland 4,8 Millionen Photovoltaikanlagen in Betrieb (Statistisches Bundesamt 2026). Jede dieser Anlagen produziert Strom, der überwacht, gesteuert und optimiert werden will – und genau dafür brauchst du die richtige Solar-App. Laut einer Untersuchung der Fachzeitschrift photovoltaik.info checken über 80 Prozent der Anlagenbetreiber mindestens einmal täglich einen Blick in ihre App. Welche App tatsächlich zu deiner Anlage passt, hängt vor allem von deinem Wechselrichter ab. Dieser Ratgeber zeigt dir die acht wichtigsten Hersteller-Apps, drei herstellerunabhängige Alternativen und die realistische Einordnung zu Kosten, Datenschutz und Rechtsrahmen 2026.

Kompatibilität ist der wichtigste Faktor

Deine Solar-App muss primär zum Wechselrichter passen – dem Herzstück deiner Anlage. Eine App ohne passenden Wechselrichter ist nutzlos, weshalb die Wahl des Herstellers automatisch die App mitbestimmt. Die realen Marktführer 2026 sind nach Installationen in Deutschland: Huawei, Sungrow, SMA, Fronius, Kostal, SolarEdge, Enphase, E3/DC und Growatt/GoodWe. Solarwatt hingegen ist ein spezialisierter Premium-Speicher-Anbieter und keine bedeutende Wechselrichter-Marke – wer hier optimiert, arbeitet meist ergänzend mit Manager-Software.

Grundfunktionen aller Solar-Apps

  • Live-Monitoring: aktuelle Erzeugung in kW, Tages-/Monats-/Jahresertrag
  • Verbrauchsanzeige: erfordert zusätzlich einen Smart Meter am Netzanschluss
  • Speicher-Überwachung: Ladezustand, Zyklen, Lade-/Entladeleistung
  • Fehlerdiagnose: Alarm bei Wechselrichter-Ausfall, String-Problemen, Schattenwurf
  • Historische Daten: Vergleich zu Vorjahren, Monatsauswertungen

Datenupdate in der Cloud erfolgt meist alle 5 bis 15 Minuten, bei lokaler WLAN-Verbindung nahezu in Echtzeit.

Die 8 wichtigsten Hersteller-Apps im Vergleich

1. Fronius Solar.web

Die App des österreichischen Herstellers ist einer der Referenzen im Markt. Sie bietet präzise Ertragsdarstellung, Profi-Analyse und Webportal-Zugang. Besonders relevant: Die Online-Registrierung im Solar.web verlängert die Wechselrichter-Garantie von 2 auf 5 bzw. 7 Jahre – ein Schritt, den jeder Fronius-Besitzer vornehmen sollte. Grundfunktionen kostenlos, optionales Solar.web Premium mit erweiterten historischen Daten und Prognosen kostet wenige Euro pro Monat. Plattform: Android, iOS, Web. Server: EU, DSGVO-konform.

2. SMA Energy App + Sunny Portal + Sunny Home Manager 2.0

SMA (deutscher Pionier seit 1981) kombiniert drei Komponenten: die SMA Energy App für mobile Bedienung, das Sunny Portal für tiefe webbasierte Analyse und den Sunny Home Manager 2.0 als Steuerungszentrale für automatisches Lastmanagement. Der Home Manager ist separat zu kaufen (ca. 500-700 €) und ermöglicht smarte Verbraucheransteuerung. Stärke: extreme Stabilität und detailliertes Sunny Portal. Server: Deutschland, DSGVO-konform.

3. Huawei FusionSolar

Huawei ist 2026 Weltmarktführer bei Solar-Wechselrichtern mit etwa 29 Prozent Marktanteil und in Deutschland seit 2001 mit Europazentrale in Düsseldorf vertreten. FusionSolar gilt als eine der modernsten Apps am Markt: KI-gestützte Wetter- und Verbrauchsanalyse, saubere Oberfläche, nahtlose Integration mit LUNA2000-Speichern und SUN2000-Wechselrichtern. Datenschutz-Einordnung: Huawei betreibt Server in Deutschland und ist formal DSGVO-konform. Der chinesische Konzernsitz löst bei manchen Anwender:innen Unbehagen aus – ähnlich der Diskussion um andere chinesische Tech-Anbieter. Huawei bietet standardmäßig 10 Jahre Garantie auf die meisten Wechselrichter ohne Registrierung.

4. Kostal Solar 4me (seit 2025 neu)

Kostal hat 2025 seine bisherige App komplett erneuert. Die neue Solar 4me bietet ein modernes Dashboard mit Energiefluss-Grafik, Live-Daten im Heimnetzwerk und Dark Mode. Neu ist die direkte Wallbox-Steuerung über den Kostal Enector: Lademodi lassen sich direkt in der App wählen. Kostal ist deutscher Hersteller (Freudenstadt) mit hoher DSGVO-Compliance und EU-Servern.

5. SolarEdge Monitoring

SolarEdge glänzt mit Modulansicht – dank der Leistungsoptimierer-Technologie wird jedes Modul einzeln überwacht. Schattenprobleme oder defekte Einzelmodule sind sofort erkennbar. Wichtiger Hinweis 2026: SolarEdge durchläuft seit 2024 eine tiefgreifende Unternehmensrestrukturierung mit Stellenabbau, Werksschließungen und strategischer Neuausrichtung. Neuinstallationen sollten mit einem erfahrenen Installateur besprochen werden – die Technik bleibt hochwertig, aber langfristiger Service-Support ist im Einzelfall zu prüfen.

6. Enphase Enlighten

Enphase setzt auf Mikrowechselrichter pro Modul (IQ8-Serie) und bietet mit der Enlighten App die modulbasierte Ansicht. Jedes einzelne Modul ist sichtbar – Verschattung, Defekte, Leistungsabfall sind sofort identifizierbar. Garantie: 25 Jahre auf Mikrowechselrichter, die längste Garantie am Markt. Besonders sinnvoll bei komplexen Dachflächen mit Teilverschattung.

7. Sungrow iSolarCloud

Sungrow ist mit etwa 23 Prozent globalem Marktanteil der zweitgrößte Wechselrichter-Hersteller weltweit. Die iSolarCloud-App bietet solide Monitoring-Funktionen und integriert die eigenen SBH-Speicher. Preislich sehr wettbewerbsfähig, App-Qualität liegt hinter Huawei und den europäischen Anbietern zurück, ist aber funktional ausreichend.

8. E3/DC Portal

E3/DC (Osnabrück) ist auf Komplettsysteme mit Hauskraftwerk spezialisiert. Die App/das Web-Portal konzentriert sich auf Speicher-Management, Notstromfunktionen und Sektorenkopplung. Premium-Segment, DSGVO-konform, deutsche Server.

Herstellerunabhängige Alternativen

Die große Schwäche aller Hersteller-Apps: Sie funktionieren nur mit den eigenen Komponenten. Wer verschiedene Hersteller kombiniert (oft bei Speichern oder Wallboxen), braucht einen herstellerunabhängigen Manager.

enerixControl

Kompatibel mit Wechselrichtern von Fronius, SMA, SolarEdge, Kostal, Sungrow, Solax, RCT. Speicher-Integration: Alpha ESS, E3/DC, Fenecon, RCT Power, SENEC, sonnen, Sungrow. Wallboxen: go-e, easee, Keba, Webasto. E-Autos: Tesla, VW ID-Serie, BMW, Audi, Cupra, Mini. Wärmepumpen via Shelly-Relais. Seit 1.1.2026 auch bidirektionales Laden (Vehicle-to-Grid) für Tesla, VW ID-Serie, BMW. EU-Server, DSGVO-konform.

Solar-Log

Etablierter deutscher Hersteller eigenständiger Monitoring-Hardware. Der Solar-Log ist ein separates Gerät, das an praktisch jede PV-Anlage angeschlossen werden kann – auch an herstellerfremde Wechselrichter. Besonders beliebt bei größeren Anlagen und Gewerbebetrieben. EU-Server.

Home Assistant mit evcc

Für technikaffine Anwender:innen ist Home Assistant die mächtigste Open-Source-Lösung. Praktisch jeder Wechselrichter, Speicher und jede Wallbox lassen sich einbinden, automatisiert, visualisieren. Kombiniert mit evcc (ebenfalls Open Source) als HEMS (Home Energy Management System) entsteht ein herstellerunabhängiger Energiemanager mit voller lokaler Kontrolle, ohne Cloud-Abhängigkeit. evcc ist 2026 der Favorit der technikaffinen PV-Community für intelligente Wallbox-Steuerung und PV-Überschussladen.

Eigenverbrauch optimieren: was realistisch möglich ist

Die wichtigsten Zahlen stammen vom Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE) und co2online (Stand 2025):

  • Ohne Speicher: 25 bis 35 Prozent Eigenverbrauchsanteil
  • Mit Batteriespeicher: 50 bis 80 Prozent
  • Mit Speicher + Wärmepumpe + E-Auto: bis 85 Prozent

Warum Eigenverbrauch 2026 so wichtig ist

Die EEG-Einspeisevergütung liegt 2026 bei rund 7,87 Cent pro kWh (für Neuanlagen bis 10 kWp mit Überschusseinspeisung). Der durchschnittliche Haushaltsstrompreis in Deutschland liegt bei 30 bis 40 Cent pro kWh. Jede selbst verbrauchte Kilowattstunde ist rund viermal wertvoller als eine ins Netz eingespeiste. Bei 10.000 kWh Jahresertrag bedeutet eine Steigerung des Eigenverbrauchs um 10 Prozentpunkte (z. B. von 30 auf 40 Prozent) eine Einsparung von rund 300-400 € jährlich.

Smart-Home-Integration als Königsweg

Moderne Solar-Apps verknüpfen sich mit Haushaltsgeräten:

  • Wärmepumpe: SG-Ready-Signal aus der App – Wärmepumpe läuft bevorzugt bei Sonnenüberschuss
  • Wallbox: PV-Überschussladen (Sunny-Mode), lädt das E-Auto nur mit Solarstrom
  • Warmwasser: Heizstab im Pufferspeicher schaltet bei Überschuss zu
  • Klimaanlage, Poolpumpe, Geschirrspüler: Start zur optimalen Tageszeit

V2G – Bidirektionales Laden seit 1.1.2026

Seit dem 1. Januar 2026 ist in Deutschland bidirektionales Laden (Vehicle-to-Grid und Vehicle-to-Home) regulatorisch möglich. Das E-Auto wird zum mobilen Speicher, der nicht nur lädt, sondern auch Strom zurück ins Haus oder Netz abgibt. Voraussetzungen: kompatibles Fahrzeug (Tesla Model 3/Y ab 2026, VW ID-Serie mit CCS-V2G, BMW iX, einige Nissan Leaf-Modelle) und bidirektionale Wallbox (z. B. Wallbox Quasar 2, Enphase IQ Bidirectional EV Charger). V2G steckt 2026 noch in den Anfängen, wird aber in den nächsten Jahren deutlich an Bedeutung gewinnen.

Matter, KNX und Home Assistant – Integration 2026

Der neue Standard Matter 1.5 (Januar 2026) bringt herstellerübergreifende Kompatibilität auch in den Energiebereich. Erste PV-Wechselrichter und HEMS-Lösungen unterstützen Matter. KNX bleibt der Premium-Standard für Einfamilienhäuser mit Vollausbau – KNX-zertifizierte Energiemanager steuern Solar, Speicher, Heizung und Beleuchtung aus einer Hand. Home Assistant ist die mächtigste Open-Source-Plattform und integriert praktisch jede Komponente – auch herstellerübergreifend.

HTW Berlin SPI – der Qualitätsmaßstab

Die Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin hat mit dem System Performance Index (SPI) einen objektiven Qualitätsmaßstab für PV-Speichersysteme entwickelt. Der SPI ist ein Gütemaß, das Wirkungsgrade von Wechselrichter und Speicher sowie das regelungstechnische Verhalten zusammenfasst. Aktuelle Spitzenwerte (Stand 2025/2026): RCT Power SPI 96,4 Prozent, Kostal Plenticore G3, Fronius GEN24 Plus. Je höher der SPI, desto weniger Energieverluste bei Speicherung und Rückwandlung.

Datenschutz: EU-Server und 2FA als Pflicht

Solar-Apps verarbeiten sensible Daten – sie zeigen, wann du zu Hause bist, wann du kochst, wann du schläfst. Die DSGVO (insbesondere Art. 6, 9, 13, 25, 32) gilt vollständig:

  • EU-Server: Fronius (AT), SMA (DE), Kostal (DE), E3/DC (DE), enerix (DE) sind unproblematisch
  • Deutschland-Server, chinesischer Konzern: Huawei betreibt DE-Server; die Cloud-Verarbeitung ist formal DSGVO-konform, der chinesische Konzernsitz bleibt ein Vertrauens-Thema
  • Offene Cloud-Infrastrukturen: SolarEdge (Israel), Enphase (USA) – DSGVO-konform bei EU-Tochter, aber Daten wandern teils über internationale Server

Sicherheits-Minimum 2026

  • 2-Faktor-Authentifizierung (2FA) aktivieren – verhindert unbefugten Zugriff bei geleaktem Passwort
  • Starkes, einzigartiges Passwort über Passwort-Manager
  • Installateur-Zugang nach Inbetriebnahme überprüfen und nur bei Bedarf aktiv lassen
  • App-Updates zeitnah einspielen
  • TLS-1.3-Verschlüsselung – inzwischen Standard bei allen großen Apps

Kosten realistisch einordnen

Entgegen mancher Behauptung kosten Solar-Apps nicht 5-20 € pro Monat. Die Realität 2026:

  • Alle Basis-Monitoring-Funktionen sind bei allen großen Herstellern kostenlos
  • Fronius Solar.web Premium (erweiterte Historie, Prognosen): wenige Euro pro Monat oder einmalig im Jahresabo
  • SMA Energy App und Sunny Portal: kostenlos, erweiterte Funktionen über Sunny Home Manager 2.0 (einmaliger Hardware-Kauf, kein Abo)
  • Huawei FusionSolar: kostenlos
  • Kostal Solar 4me: kostenlos
  • enerixControl: meist einmalige Lizenzkosten mit Anlage
  • Home Assistant + evcc: kostenlos (Open Source), minimale Hardware-Kosten für Raspberry Pi

Wer Premium-Abos zwischen 10 und 20 € pro Monat angeboten bekommt, sollte kritisch prüfen, was tatsächlich geboten wird – oft sind solche Tarife für Gewerbekunden mit Monitoring-Portalen von Solar-Log oder Drittanbietern.

Rechtsrahmen: § 14a EnWG und MaStRV

Seit 1. Januar 2024 regelt § 14a EnWG die Steuerbarkeit von „netzorientierten Verbrauchseinrichtungen“ (Wärmepumpen, Wallboxen ab 4,2 kW, PV-Speicher ab bestimmter Kapazität). Der Netzbetreiber darf in Ausnahmefällen steuernd eingreifen – im Gegenzug gewährt er reduzierte Netzentgelte. Deine Solar-App und dein HEMS sollten diese Steuerung unterstützen (Modul 1 und Modul 2 des § 14a).

Die Marktstammdatenregisterverordnung (MaStRV) verpflichtet alle PV-Anlagen-Betreiber, ihre Anlage innerhalb eines Monats nach Inbetriebnahme im Marktstammdatenregister zu registrieren. Ohne Registrierung drohen Bußgelder und Verlust der Einspeisevergütung. Der Registrierungslink ist marktstammdatenregister.de (Bundesnetzagentur).

Die Nullsteuer nach § 12 Abs. 3 UStG (0 Prozent Umsatzsteuer auf PV-Anlagen bis 30 kWp) und die Einkommensteuer-Befreiung nach § 3 Nr. 72 EStG gelten 2026 weiterhin.

Kaufempfehlungen nach Nutzerprofil

  1. Einfachste Lösung, deutsche Qualität: SMA Wechselrichter + SMA Energy App + Sunny Home Manager 2.0
  2. Beste User-Experience, europäisch: Fronius GEN24 Plus + Solar.web (Garantie-Registrierung nicht vergessen!)
  3. Modernste App, günstigster Preis: Huawei FusionSolar + SUN2000/LUNA2000 (Cloud-Diskussion akzeptieren)
  4. Modulgenaue Überwachung bei komplexem Dach: Enphase Enlighten mit IQ8-Mikrowechselrichtern
  5. Lokale, neue deutsche App: Kostal Solar 4me + Kostal Plenticore G3 + Enector Wallbox
  6. Hersteller-Mix, herstellerunabhängig: enerixControl oder Home Assistant + evcc
  7. Maximum Control, Open Source: Home Assistant + evcc auf Raspberry Pi + beliebige kompatible Hardware

Fazit

  1. Die App folgt dem Wechselrichter – Kompatibilität ist der wichtigste Faktor
  2. Alle Grundfunktionen sind kostenlos – Premium-Angebote über 10 € pro Monat sind eher selten wirklich nötig
  3. Fraunhofer-ISE-Zahlen sind die Referenz: 25-35 % Eigenverbrauch ohne Speicher, 50-80 % mit Speicher, bis 85 % mit voller Sektorenkopplung
  4. EEG-Einspeisevergütung 7,87 ct/kWh vs. 30-40 ct/kWh Haushaltsstrom – Eigenverbrauch ist der wichtigste finanzielle Hebel
  5. V2G bidirektionales Laden seit 1.1.2026 als Zukunfts-Feature
  6. Matter 1.5, KNX und Home Assistant treiben die herstellerübergreifende Integration
  7. 2-Faktor-Authentifizierung und EU-Server sind Datenschutz-Minimum
  8. § 14a EnWG und MaStRV sind 2026 Pflicht – nicht nur Empfehlung

Und der wichtigste Satz: Die beste Solar-App ist die, die deine Hardware unterstützt und die du regelmäßig nutzt. Ein Premium-Monitoring-Abo ohne tatsächliche Nutzung ist Geldverschwendung. Die kostenlose Hersteller-App reicht für 95 Prozent der Anwender:innen vollkommen aus. Wer tiefer einsteigt, findet in Home Assistant + evcc die mächtigste, lokalste und kostenfreie Premium-Alternative.

Quellen und weiterführende Informationen

  • Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ise.fraunhofer.de): Eigenverbrauchsstudien 2025
  • Statistisches Bundesamt (destatis.de): Photovoltaik-Installationsbestand 2026
  • Bundesnetzagentur (bundesnetzagentur.de): Marktstammdatenregister, § 14a EnWG
  • HTW Berlin (solar.htw-berlin.de): System Performance Index (SPI)
  • Fronius (fronius.com): Solar.web Plattform-Dokumentation, GEN24 Plus
  • SMA Solar Technology (sma.de): Energy App, Sunny Portal, Sunny Home Manager 2.0
  • Huawei Solar Deutschland (solar.huawei.com/de): FusionSolar App, SUN2000/LUNA2000
  • Kostal Solar Electric (kostal-solar-electric.com): Solar 4me, Plenticore G3, Enector
  • SolarEdge (solaredge.com): Monitoring Platform
  • Enphase Energy (enphase.com): Enlighten App, IQ8
  • Sungrow (sungrowpower.com): iSolarCloud
  • E3/DC (e3dc.com): Portal und Hauskraftwerke
  • enerix (enerix.de): enerixControl Kompatibilitätsliste
  • Solar-Log (solar-log.com): herstellerunabhängige Monitoring-Hardware
  • Home Assistant (home-assistant.io): Open-Source-Plattform
  • evcc (evcc.io): Open-Source-HEMS
  • co2online (co2online.de): Eigenverbrauchsrechner, Energiespartipps

Haftungsausschluss

Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und stellt keine individuelle Solar-, Energie- oder Rechtsberatung dar. Alle Angaben zu Hersteller-Apps (Fronius Solar.web, SMA Energy App, Sunny Portal, Sunny Home Manager 2.0, Huawei FusionSolar, Kostal Solar 4me, SolarEdge Monitoring, Enphase Enlighten, Sungrow iSolarCloud, E3/DC Portal), herstellerunabhängigen Lösungen (enerixControl, Solar-Log, Home Assistant, evcc), Preisen, Funktionsumfängen und Kompatibilitäten entsprechen dem Recherchestand April 2026 und können sich durch Hersteller-Updates, Firmware-Änderungen, neue Produktgenerationen und Unternehmensentscheidungen jederzeit ändern. Der im Text genannte Hinweis zur SolarEdge-Restrukturierung seit 2024 dient der Transparenz; die Technik bleibt hochwertig, aber langfristiger Service-Support ist im Einzelfall mit dem Installateur zu prüfen. Die Fraunhofer-ISE-Werte zum Eigenverbrauch (25-35 Prozent ohne Speicher, 50-80 Prozent mit Speicher, bis 85 Prozent mit Sektorenkopplung) sind Durchschnittswerte; individuelle Ergebnisse hängen von Anlagengröße, Dachausrichtung, Verbrauchsprofil, Speicherkapazität und Nutzungsverhalten ab. Die EEG-Einspeisevergütung von 7,87 Cent pro Kilowattstunde gilt für Neuanlagen bis 10 kWp mit Überschusseinspeisung nach aktuellem Stand des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG 2023 in der Fassung 2024/2025); für andere Anlagentypen und Größen gelten abweichende Sätze; zukünftige Degressionen sind möglich. Die rechtlichen Grundlagen umfassen: § 12 Abs. 3 UStG (Nullsteuer auf PV bis 30 kWp), § 3 Nr. 72 EStG (Einkommensteuer-Befreiung), § 14a EnWG (Steuerbarkeit netzorientierter Verbrauchseinrichtungen seit 1.1.2024), Marktstammdatenregisterverordnung (MaStRV) mit Registrierungspflicht binnen eines Monats nach Inbetriebnahme, VDE AR-N 4105 (Anschlussbedingungen Niederspannungsnetze), VDE 0100-712 (PV-Errichtung), Gebäudeenergiegesetz (GEG), und die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO, insbesondere Art. 6, 9, 13, 25, 32) sowie das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) und das Telekommunikation-Telemedien-Datenschutzgesetz (TTDSG). Anbieter mit chinesischem oder außereuropäischem Konzernsitz (Huawei, Sungrow, Growatt, GoodWe) können trotz formaler DSGVO-Konformität bei EU-Servern ein subjektives Vertrauens-Thema bleiben; diese Einschätzung muss jede:r Anwender:in selbst vornehmen. Bidirektionales Laden (Vehicle-to-Grid, Vehicle-to-Home) ist in Deutschland seit 1.1.2026 regulatorisch möglich; die reale Verfügbarkeit von V2G-kompatiblen Fahrzeugen und bidirektionalen Wallboxen ist 2026 noch begrenzt. Die 2-Faktor-Authentifizierung ist nicht durch die DSGVO gesetzlich erzwungen, aber nach Art. 32 DSGVO als technische Maßnahme dringend empfohlen. Für Entscheidungen auf Grundlage dieses Artikels, Vertragsabschlüsse oder Kaufentscheidungen übernimmt der Autor keine Haftung; bei konkreten Fragen ist die Beratung durch einen zertifizierten PV-Installateur (Fachbetrieb der Bundesfachgruppe Solartechnik im ZVEH, Intersolar-zertifizierte Fachbetriebe), einen Energieberater (BAFA-zugelassene Energieberater:innen, Verbraucherzentrale Energieberatung) oder bei steuerlichen/rechtlichen Fragen durch eine:n Steuerberater:in bzw. Fachanwält:in für Verwaltungs- und Energierecht die richtige Anlaufstelle. Alle genannten Markennamen (Fronius, SMA, Huawei, Kostal, SolarEdge, Enphase, Sungrow, E3/DC, enerix, Solar-Log, Tesla, VW, BMW, Audi, Cupra, Mini, Alpha ESS, Fenecon, RCT Power, SENEC, sonnen, go-e, easee, Keba, Webasto, Shelly) sind eingetragene Warenzeichen der jeweiligen Inhaber und werden hier lediglich zur sachlichen Information verwendet; keine bezahlte Empfehlung.

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Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich zu Informationszwecken. Elektrische Installationen (z.B. Photovoltaik-Anlagen) dürfen nur von qualifizierten Fachbetrieben durchgeführt werden. Förderbedingungen, Einspeisevergütungen und technische Vorschriften können sich jederzeit ändern. Bitte informiere dich vor der Anschaffung bei einem zertifizierten Solarteur und prüfe aktuelle Förderprogramme.

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